Hüttenkartoffelessen 2019

Neben Pellkartoffeln, eingelegten Heringen sowie den passenden Getränken stand auch beim diesjährigen Hüttenkartoffelessen die Ehrung verdienter Mitglieder im Mittelpunkt der Veranstaltung. Aus unseren Reihen wurde zahlreiche Schützen für 25 Jahre Mitgliedschaft geehrt: Michael Bönnighausen, Dirk Kösling, Rolf Kubitz, Josef Reckers, Hansi Saake, Helmut Schopp und Frank-Ulrich Strauß. Bereits seit 25 Jahren gehören Bernd Ibers und Peter Karrasch dem Offizierskorps der Bürgerschützengilde an.

Die Jubilare der 4. Kompanie mit unserem Hauptmann

Nicht ohne Grund war der Abend als „kleine Generalversammlung“ angekündigt worden. Neben dem Ausblick auf zeitnah anstehende Termine (u.a. Weihnachtsmarkt 28.11.-01.12., Winterball am 25.01.) hatte der Vorstand wichtige Informationen zur Zukunft des KK-Schießstands der Gilde zu verkünden: Ab Anfang 2020 erfolgt der Umbau auf ein komplett elektronisches System, welches zum Schießen und Trefferaufnahme eine Lasereinheit nutzt. Darüber hinaus sind umfangreiche Baumaßnahmen erforderlich, da der Schießstand und der Tunnel gegen eindringende Feuchtigkeit abzudichten sind. Für die Umstellung ist die Bürgerschützengilde auf tatkräftige und finanzielle Unterstützung angewiesen.

Stein des Anstoßes war ein durch den Kreis Höxter turnusmäßig in Auftrag gegebenes Gutachten der Schießanlage Anfang des Jahres. Hierin wurde unter anderem das Fehlen einer wirksamen Absaugung von Pulverdämpfen bemängelt. Diese müssen gemäß Bundes-Immissionsschutzgesetz so weit abgesaugt werden, dass eine Gesundheitsbelastung des Schützen ausgeschlossen ist. Aufgrund der zu erwartenden hohen Kosten und des Risikos, den Schießstand bei einer kommenden Überprüfung aufgrund anderer Anforderungen nicht genehmigt zu bekommen, wurde eine „einfache“ Umsetzung durch den Vorstand als nicht zielführend bewertet. Eine Abfrage in den Kompanien zeigte darüber hinaus, dass es mittelfristig Probleme geben wird, genügend befähigte Schießwarte zu gewinnen und auf Dauer zu halten. Hintergrund sind die Erfordernis von Waffensachkunde, Waffenbesitzkarte und Möglichkeit, die Waffen zu lagern.

In Zukunft soll das Schießen daher auf einer Laser-Schießanlage stattfinden. Großer Vorteil ist der Entfall von Anforderungen nach dem Waffengesetz, sodass nicht nur Genehmigungen und dadurch entstehende Kosten entfallen. Zusätzlich ergeben sich für die Bürgerschützengilde deutlich mehr Möglichkeiten, den Stand auch im Bereich der Jugendarbeit zu nutzen. Durch die sofortige elektronische Auswertung wird das Schießen insgesamt offener und die Anschaffung von zwei Laserpistolen gibt weitere Möglichkeiten.